Tourismusstrategie: Starkes Signal für den Tourismusstandort Deutschland – und damit auch für Bayern

Inselkammer: „Dass die Bundesregierung eine Nationale Tourismusstrategie mit

konkreten Zielen auf den Weg bringt, ist ein starkes Signal – insbesondere für Bayern als Deutschlands Tourismusland Nummer 1.“ / Geppert: „Die Richtung stimmt – jetzt zählt das Tempo.“

 

(Berlin/ München) Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern begrüßt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung. Aus Sicht des Gastgewerbes setzt die Strategie wichtige Impulse für mehr Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere durch konsequenten Bürokratieabbau, spürbare Entlastungen sowie mehr Flexibilität für die Branche.

DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer erklärt: „Dass die Bundesregierung eine Nationale Tourismusstrategie mit konkreten Zielen auf den Weg bringt, ist ein starkes Signal – insbesondere für Bayern als Deutschlands Tourismusland Nummer 1. Entscheidend ist jetzt, dass aus den richtigen Überschriften schnell wirksame Maßnahmen werden. Unsere Betriebe brauchen Entlastung, Planungssicherheit und praxistaugliche Regeln – nicht irgendwann, sondern jetzt. Hier wissen wir glücklicherweise die Bayerische Staatsregierung an unserer Seite, die sich der Bedeutung des Gastgewerbes als starkes Tourismusland bewusst ist.“ 

Besonders positiv bewertet der DEHOGA Bayern die angestrebten Maßnahmen zum Bürokratieabbau: weniger Berichtspflichten, straffere Verfahren, Praxischecks sowie das klare Bekenntnis, EU-Vorgaben nicht zu übererfüllen. Das entspreche dem dringenden Entlastungsbedarf in Hotellerie und Gastronomie.

Auch die vorgeschlagene Reform des Arbeitszeitgesetzes sei ein zentraler Schritt für die Branche. Dazu DEHOGA Bayern-Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert: „Die Umstellung von der täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ist wesentlich für eine Branche, die mit Menschen für Menschen arbeitet. Gerade bei starken Nachfragespitzen brauchen Betriebe und Beschäftigte mehr Flexibilität – bei verlässlichem Arbeitsschutz. Viele Arbeitnehmer in unserer Branche wollen diese Flexibilität als Pendant zum Homeoffice in anderen Branchen. Wenn die Bundesregierung hier liefert, stärkt das unmittelbar die Leistungsfähigkeit der Unternehmen.“

Darüber hinaus setzt die Strategie aus Sicht des Verbandes wichtige Akzente bei der Fachkräftegewinnung – unter anderem durch schnellere Verfahren, Arbeitsanreize und eine zentralisierte ‚Work-and-Stay-Agentur‘. In diesem Zusammenhang betont Inselkammer: „Ohne ausreichend Mitarbeitende kann Tourismus nicht wachsen. Darum müssen Verfahren schneller, digitaler und verlässlicher werden – und Deutschland insgesamt attraktiver als Arbeits- und Lebensstandort.“

Die vorgesehenen Impulse zu Digitalisierung sowie zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur wertet der DEHOGA Bayern ebenfalls als wichtigen Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland zu stärken. „Die Richtung stimmt – jetzt zählt das Tempo. Die Betriebe erwarten Reformen, die spürbar sind: weniger Bürokratie, modernere Regeln und echte Entlastungen. Dann kann die Tourismusstrategie ihre Wirkung entfalten – auch und gerade in Bayern,“ so Geppert abschließend. 

– Ende der Pressemitteilung –