(München) Einen Monat vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) über den deutschen Bewerber für Olympische und Paralympische Spiele setzte München ein weithin sichtbares Zeichen: Am 26. August 2026 – genau 54 Jahre nach der Eröffnung der Olympischen Spiele 1972 in München – wurde auf dem Marienplatz unter dem Motto „München ist bereit für Olympia“ ein Großbanner entrollt.
Das Bündnis PRO Olympia wurde von der DEHOGA Bayern-Kreisstelle München gemeinsam mit weiteren Wirtschaftsverbänden gegründet, um die Unterstützung der Münchner Wirtschaft für eine Olympiabewerbung sichtbar zu bündeln und zusätzliche gesellschaftliche Zustimmung für die Spiele zu gewinnen. Mit der Aktion auf dem Marienplatz machte das Bündnis deutlich: Große Teile der Münchner Wirtschaft und Stadtgesellschaft stehen hinter der Bewerbung. Gemeinsam warben die Beteiligten dafür, die Chancen Olympischer und Paralympischer Spiele für München und die gesamte Region zu nutzen und Begeisterung für Olympia zu wecken.
Mit dabei waren unter anderem Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause und Wirtschaftsreferent Dr. Christian Scharpf. Höhepunkt war das gemeinsame Entrollen des Großbanners, begleitet von Blasmusik und Olympiafanfare. Olympische und Paralympische Spiele in München wären weit mehr als ein großes Sportereignis. Sie böten die Chance, München und Bayern erneut als weltoffene, leistungsfähige und herzliche Gastgeberregion international zu präsentieren.
„Olympia lebt von Begeisterung, Begegnung und davon, Menschen aus aller Welt willkommen zu heißen – genau das können wir in Bayern. Die Spiele wären eine riesige Chance für München, für unseren Tourismus und für unsere Gastgeber.“ erklärte DEHOGA Bayern-Präsidentin Angela Inselkammer.
Christian Schottenhamel, Kreisvorsitzender und Mitglied Bündnis PRO Olympia betonte: „Olympia kann München weit über die Spiele hinausbewegen. Es geht um Sport und Begeisterung, aber genauso um Zusammenhalt, internationale Strahlkraft und nachhaltige Impulse für unsere Stadt. Mit dem Bündnis PRO Olympia wollen wir zeigen, wie breit die Unterstützung in Wirtschaft und Stadtgesellschaft ist: München kann Olympia – und München will Olympia.“
Ein besonderes sichtbares Zeichen setzte zudem der Olympia-Dackel auf dem Marienplatz. Mit ihm startete am 26. August der Countdown bis zur Entscheidung des DOSB. Das Münchner Kindl brachte zum Auftakt die erste Countdown-Platte mit der Zahl 31 an. Der DOSB wird am 26. September entscheiden, mit welcher Stadt oder Region Deutschland offiziell in das internationale Rennen um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele gehen wird. Inselkammer: „Wir unterstützen Münchens Olympia-Ambitionen ausdrücklich: Denn wenn die Welt zu Gast bei Freunden ist, braucht es gute Gastgeber.“
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