Sicherer Umgang mit Handmessern im Betrieb

Die BGN gibt praktische Hinweise, wie sich Schnittverletzungen mit Handmessern durch passende Messerwahl, scharfe Klingen sowie sichere Reinigung und Aufbewahrung wirksam reduzieren lassen.

Schnittverletzungen mit Handmessern führen oft zu längeren Ausfallzeiten – und damit zu Kosten und organisatorischem Aufwand im Betrieb. Umso wichtiger ist es, vorzubeugen.

Entscheidend sind Auswahl und Zustand des Messers. Für nahezu jede Schneidarbeit gibt es das passende Werkzeug. Ungeeignete oder stumpfe Klingen erhöhen das Risiko, weil sie mehr Kraft erfordern und schneller abrutschen.

Ebenso wichtig sind Reinigung, Pflege und sichere Aufbewahrung. Die Spülmaschine schadet scharfen Messern, und lose gelagerte Messer in Schubladen sind eine Gefahr. Abhilfe schaffen geeignete Einsätze, Halterungen oder Messerkörbe. Auch am Arbeitsplatz sollte das Messer nicht offen auf dem Tisch liegen, sondern sicher abgelegt werden, zum Beispiel unter einem Schneidbrett.

 

Weiterführende Informationen bietet die BGN im BGN-report „Auswahl und Einsatz von Handmessern“ sowie in BGN-AKZENTE „Handmesser in der Fleischwirtschaft“.

 

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) ist die gesetzliche Unfallversicherung für Betriebe aus Nahrungsmittelindustrie, Gastgewerbe, Bäckereien, Fleischwirtschaft, Brauereien sowie Schausteller- und Zirkusbetrieben mit rund 3,8 Millionen Beschäftigte in über 380.000 Betrieben gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert.