Klare Beschlüsse zu Minijobs und Wochenarbeitszeit

Der Große Vorstand des DEHOGA kam in Rostock zusammen und hat unter anderem einstimmig klare Beschlüsse zu zentralen arbeitsmarktpolitischen Themen gefasst.

Minijobs attraktiv und bezahlbar erhalten

Der DEHOGA fordert, weitere Verteuerungen zu stoppen. Bereits beschlossene und geplante Belastungen könnten die Arbeitgeberabgaben für gewerbliche Minijobs von derzeit 31,17 auf bis zu 42,27 Prozent des Lohns erhöhen. In ihrer Summe drohen die Maßnahmen zu einer faktischen Abschaffung des Minijobs in seiner heutigen Form zu führen. Für das Gastgewerbe sind Minijobs insbesondere für Einsätze am Abend, am Wochenende und bei Veranstaltungen unverzichtbar. 

Wochenarbeitszeit umgehend umsetzen

Zugleich fordert der Große Vorstand die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Wochenarbeitszeit jetzt zügig und ohne Wenn und Aber im Sinne der getroffenen Vereinbarung umzusetzen. Es geht um mehr Flexibilität und Selbstbestimmung bei der Verteilung der Arbeitszeit – und darum, Einsatz und zusätzliche Arbeit nicht durch immer neue Hürden auszubremsen. 

Hier geht es zur DEHOGA-Pressemitteilung vom 24. September 2026.