Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM). 23 Prozent der Befragten halten es für „eher“ oder „sehr wahrscheinlich“, dass sie künftig häufiger gastronomische Angebote vor Ort nutzen. Für 36 Prozent ist dies „eher unwahrscheinlich“. 41 Prozent sind unentschieden. Steigerungspotenzial zeigt sich vor allem bei den Jüngeren bis 39 Jahre und denjenigen, die bereits jetzt regelmäßig auswärts essen.
Die meisten gehen davon aus, dass die Steuersenkung dazu beiträgt, die Preise zumindest stabil zu halten. „Die Befragung zeichnet ein insgesamt nüchtern-positives Bild der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie“, so die NIM-Studienleiterin Katharina Gangl. „Dies spricht für eine grundsätzlich positive Haltung gegenüber Steuersenkungen, auch unabhängig vom unmittelbaren Eigennutzen.“
Insgesamt gehen ca. 60 Prozent der Personen in Deutschland regelmäßig auswärts im Restaurant essen. 38 Prozent gehen etwa ein- bis mehrmals im Monat in ein Speiselokal, 22 Prozent tun dies sogar ein- bis mehrmals pro Woche. Auswärts essen gehen ist insbesondere verbreitet bei Jüngeren, bei Personen mit hohem Einkommen und in Mehrpersonenhaushalten.