Was bedeuten die aktuellen Ausgangsbeschränkungen für den Arbeitsweg meiner Mitarbeiter?

Jeder wird dazu angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Ein triftiger Grund ist laut der Allgemeinverfügung insbesondere die Ausübung beruflicher Tätigkeiten. Wie Ministerpräsident Söder ausgeführt hat, darf und soll jeder weiterhin zur Arbeit gehen. Passierscheine sind nicht erforderlich. Dennoch sollten Arbeitnehmer wie auch Gewerbetreibende, die sich zur Arbeit oder zu ihrer Betriebsstätte begeben, mit geeigneten Mitteln belegen, dass sie auf dem Hin- oder Rückweg zur Arbeit sind. Dabei werden nach derzeitigem Kenntnisstand keine besonderen Anforderungen an die Form des Nachweises gestellt, so dass alles ausreichen dürfte, was das Beschäftigungsverhältnis oder die gewerbliche Tätigkeit nachweist. Das kann bei Arbeitnehmern zum Beispiel eine Visitenkarte sein, ein auf den eigenen Namen ausgestelltes Jobticket, der Ausdruck der dienstlichen E-Mail-Signatur oder je nach Tätigkeit zum Beispiel auch das Tragen der Arbeitskleidung mit Firmenlogo. Für Gewerbetreibende kann es beispielsweise auch die Gewerbeanmeldung sein, in der die aktuelle Anschrift der Betriebsstätte genannt ist.

Sollten Sie als Arbeitgeber für Ihre Beschäftigten dennoch eine Bescheinigung erstellen wollen, weil kein anderer geeigneter Nachweis zur Hand ist, finden Sie im Downloadbereich das Muster Arbeitgeberbescheinigung Ausgangssperre. Bitte beachten Sie, dass die Arbeitnehmer außerdem ein persönliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel oder ähnliches) bei sich führen müssen.

Zusätzlich können Sie sich die Arbeitsbescheinigung für Grenzgänger herunterladen.