Seit 02.09.21 gilt die neue 14. bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, laut welcher Veranstaltungen jeglicher Art wieder gestattet sind.

Maßgebend für die Veranstaltung von Tagungen, Kongressen und vergleichbaren Veranstaltungen gilt das Rahmenkonzept von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie für Gesundheit und Pflege. Dieses finden Sie hier.

Hier finden Sie ein Hinweisblatt für private Veranstaltungen (z.B. Hochzeiten).

FAQ's

Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und sonstige Familienfeiern sind nach der aktuellen Verordnung mit Auflagen wieder möglich. 

Eine Übersicht zu den Einzelheiten finden Sie hier.

Mit Inkrafttreten der 14. BayIfSMV am 02.09.21 gibt es keine Personenobergrenze mehr. Die Auflagen für größere Veranstaltungen sind zu beachten.

Auch bei einer Veranstaltung müssen die Kontaktdaten von einer Person pro Hausstand erfasst werden.

Weitere Informationen zur Gästeregistrierung finden Sie hier.

Grundsätzlich gilt für private Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis keine Maskenpflicht.

Benutzen die geladenen Gäste jedoch auch Gemeinschaftsbereiche, die auch für externe / andere Gäste zugänglich sind (z.B.Toilettenräume) gilt hier die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Wenn eine private Feier als geschlossene Gesellschaft in einem Raum ohne weitere Gäste stattfindet und der Charakter der Feier einer privaten Feier zu Hause entspricht (Hochzeit, Geburtstag, etc.), kann in dem betreffenden Raum auf die Einhaltung des Mindestabstands und das Tragen von medizinischen Masken durch die Gäste verzichtet werden, auch wenn zwischen den Tischen gewechselt oder getanzt wird. Gemeinsame Aktivitäten wie Tanz oder Spiele sind ohne Einhaltung des Mindestabstands möglich. Es wird jedoch empfohlen, die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln soweit wie möglich einzuhalten.

Es bleibt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, wenn sich Gäste außerhalb dieses Raums in Gemeinschaftsbereichen wie Eingangsbereich der Gaststätte, Flur, WC usw. bewegen.

Ob eine Veranstaltung nach § 7 Abs. 1 bzw. Abs. 2 der 13. BayIfSMV vorliegt, kann nicht abstrakt und allgemeingültig beantwortet werden und ist daher im konkreten Einzelfall durch die örtlich zuständige Kreisverwaltungsbehörde anhand folgender Kriterien zu beurteilen.

  • Gemeinsames Merkmal von § 7 Abs. 1 und Abs. 2 der 13. BayIfSMV ist der besondere Anlass. Dieser muss eine begrenzte Häufigkeit aufweisen und entweder von einem vornherein datumsmäßig bestimmten Ereignis abhängen (z. B. Jubiläum, Schulabschlussfeier, Hochzeit, etc.) oder aus rechtlichen Gründen turnusmäßig stattfinden müssen (z. B. Vereinssitzung, WEG-Versammlung, etc.).
  • Im Hinblick auf die Abgrenzung zwischen einer privaten und einer öffentlichen Veranstaltungen kommt es darauf an, ob zwischen den Teilnehmenden eine (wenn auch mittelbare) persönliche Verbindung besteht (z. B. Gäste einer Hochzeitsfeier, Mitglieder einer WEG etc.) oder ob diese ohne persönliche Verbindungen ausschließlich anlassbezogen zusammenkommen (z. B. Ehrung, Schulabschlussfeier etc.).
  • Es dürfen zudem nur geladene Personen anwesend sein. Diesbezüglich kommt es darauf an, dass die Einladung grundsätzlich personengebunden und nicht frei übertragbar ist. Auch muss vor der Veranstaltung bestimmbar feststehen, wer an dieser teilnehmen wird. Dies ergibt sich aus dem Merkmal des „von Anfang an klar begrenzten“ Personenkreis.

Überdachungen / Pavillons / Zelte mit offenen Seiten und damit guter Durchlüftung gelten als Außenbereich.

Selbstbedienung kann entweder an Bedienbuffets oder an offenen Buffets unter Einhaltung der örtlichen Hygienegegebenheiten aus der Gefährdungsbeurteilung erfolgen.

Live-Musik ist unter folgenden Voraussetzungen möglich: Abstand 1,5 m vom Publikum, Blasmusik und Sänger 2 m.

Die Erstellung eines eigenen Hygienekonzepts durch den Veranstalter selbst ist dann nicht erforderlich, wenn die Veranstaltung in einer Gaststätte stattfindet, welche bereits ein eigenes Hygienekonzept ausgearbetet hat.

Ja, wenn die Firma nicht zu groß ist bzw. die Mitarbeiter untereinander bekannt sind, kann eine Firmenveranstaltung wie eine private Veranstaltung ausgelegt werden. Hier sollten Sie im Zweifel mit Ihrer Bezirksgeschäftsstelle Rücksprache halten.

Eine Dokumentation der 3G-Nachweise von Gästen ist seitens des Wirtes nicht notwendig. Er steht jedoch in der Verantwortung die entsprechenden Nachweise zu prüfen.

Konkret bedeutet das (bei einem Inzidenzwert über 35 im Innenbereich), dass der Wirt – selbst wenn er vom Veranstalter (z.B. Brautpaar) eine entsprechende Liste erhält, in der aufgelistet wird, welche 3G-Nachweise die einzelnen Gäste erfüllen – er diese trotzdem bei der Ankunft der Gäste selbst überprüfen muss.

Der Wirt muss sich somit bei Eintreffen z.B. der Hochzeitsgesellschaft alle Impf-, Genesenen- oder Testnachweise vorzeigen lassen. Dokumentieren muss er diese nicht.  

Auch Gaststätteninnenräume können grundsätzlich als „sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten" angesehen werden.

Ob ein konkreter Raum als geeignet anzusehen ist, richtet sich  nach den örtlichen Verhältnissen wie den baulichen Gegebenheiten und der Möglichkeit der Einhaltung von Schutzstandards (Lüftungssituation, Einhaltung der Abstände auch bei Zutritt und Verlassen des Veranstaltungsorts etc.).

Veranstaltungen sind somit, sofern es sich um eine kulturelle Veranstaltung in einer sonst dafür geeigneten Örtlichkeit i.S.d. genannten Rechtsgrundlage handelt, unter Einhaltung der entsprechenden Hygienekonzepte möglich.

Darunter können dann, (soweit die Voraussetzungen erfüllt sind) auch Gaststätten fallen, die der Anzeigepflicht nach Art.19 LStVG unterliegen.

Für z.B. Schankwirtschaften gilt aber die Besonderheit, dass diese nur für die Dauer der jeweiligen (angezeigten) Veranstaltung die Innenräume öffnen dürfen.

Wie vor Corona besteht für Gaststätten, die keine Vergnügungsstätten sind oder Vergnügungsstätten, die andere Konzepte als genehmigt anbieten wollen, wieder eine Anzeigepflicht nach dem LStVG.

Live-Musik, welche nicht als Hintergrund-, Begleitmusik zum normalen Gaststättenbetrieb dient stellt eine kulturelle Veranstaltung dar. Vor allem dann, wenn diese auch beworben wird.

Auch Gaststätteninnenräume können grundsätzlich als „sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten" angesehen werden.

Ob ein konkreter Raum als geeignet anzusehen ist, richtet sich  nach den örtlichen Verhältnissen wie den baulichen Gegebenheiten und der Möglichkeit der Einhaltung von Schutzstandards (Lüftungssituation, Einhaltung der Abstände auch bei Zutritt und Verlassen des Veranstaltungsorts etc.).

Veranstaltungen sind somit, sofern es sich um eine kulturelle Veranstaltung in einer sonst dafür geeigneten Örtlichkeit i.S.d. genannten Rechtsgrundlage handelt, unter Einhaltung der entsprechenden Hygienekonzepte möglich.

Darunter können dann, (soweit die Voraussetzungen erfüllt sind) auch Gaststätten fallen, die der Anzeigepflicht nach Art.19 LStVG unterliegen.

Für z.B. Schankwirtschaften gilt aber die Besonderheit, dass diese nur für die Dauer der jeweiligen (angezeigten) Veranstaltung die Innenräume öffnen dürfen.

Wie vor Corona besteht für Gaststätten, die keine Vergnügungsstätten sind oder Vergnügungsstätten, die andere Konzepte als genehmigt anbieten wollen, wieder eine Anzeigepflicht nach dem LStVG.

Mit Inkrafttreten der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am 02.09.21 sind jegliche Veranstaltungen unter Einhaltung der jeweils geltenden Vorschriften wieder erlaubt. Hier finden Sie eine Hinweisblatt für Tagungen mit unter 1000 Teilnehmern.

Unter Tagungen, Kongressen und vergleichbaren Veranstaltungen werden – unabhängig von der Veranstaltungsstätte – Veranstaltungen verstanden, die keinen Feier-, Unterhaltungs- oder Kulturcharakter haben und bei denen den Teilnehmern feste Sitzplätze zugewiesen sind. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen erfolgt aus beruflichen, wissenschaftlichen oder dienstlichen Gründen, etwa zur Fortbildung, zur Vermittlung von Fachinformationen oder zur Vorstellung von Produkten und Dienstleistungen.

Tagungen, Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen haben als weitere gemeinsame Kennzeichen, dass sie mit zeitlichem Vorlauf geplant und zeitlich begrenzt durchgeführt werden, einen bestimmten Zweck verfolgen und der Ablauf einem vorgegebenen Programm folgt.

Mit Inkrafttreten der 14. BayIfSMV am 02.09.21 gibt es keine Personenobergrenze mehr. Die Auflagen für größere Veranstaltungen sind zu beachten.

Veranstalter (ohne gastronomische Konzession) können wählen, ob der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Teilnehmenden eingehalten wird oder nicht. Sofern sich für die Einhaltung des Mindestabstandes entschieden wird, entfällt die Maskenpflicht. Sofern sich gegen die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5m entschieden wird, haben die Teilnehmenden stets (auch am Platz) eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

 

Sofern die Tagung in einem gastronomisch konzessionierten Betrieb stattfindet, gelten am Platz weder Abstands- noch Maskenpflicht. Nach neuester Auskunft des Gesundheitsministeriums entfällt die Maskenpflicht auch an Stehtischen, wenn und solange Speisen oder Getränke verabreicht werden

Seit Inkrafttreten der 14. BayIfSMV am 02.09.21:

Dies hängt davon ab, ob der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden kann. Sofern der Mindestabstand eingehalten wird, entfällt die Maskenpflicht. Sofern der Mindestabstand nicht eingehalten wird, muss stets (auch am Platz) eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Sofern die Tagung in einem gastronomisch konzessionierten Betrieb stattfindet, gelten am Platz weder Abstands- noch Maskenpflicht. Nach neuester Auskunft des Gesundheitsministeriums entfällt die Maskenpflicht auch an Stehtischen, wenn und solange Speisen oder Getränke verabreicht werden.

Ja, die Teilnehmenden und Mitwirkenden sowie Dienstleister und das Personal, die den Veranstaltungsbereich betreten müssen registriert werden (Name, Vorname, Anschrift und eine sichere Kontaktinformation (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse), Zeitraum des Aufenthaltes), um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles unter Besuchern oder Mitwirkenden zu ermöglichen. Die Erhebung der Kontaktdaten kann auch in elektronischer Form erfolgen.

Weitere FAQ's zur Gästeregistrierung finden Sie hier.

Möglichkeiten der Verpflegung richten sich nach den Regelungen in der Gastronomie.Hygienekonzept Gastronomie

Selbstbedienung kann entweder an Bedienbuffets oder an offenen Buffets unter Einhaltung der örtlichen Hygienegegebenheiten aus der Gefährdungsbeurteilung erfolgen.

Kaffee-und Getränkeautomaten zur Selbstbedienung sind möglich.

Der Veranstalter hat ein Schutz-und Hygienekonzept auszuarbeiten.

Für gastronomische Angebote gilt das Hygienekonzept der Gastronomie. Für kulturelle Begleitprogramme gilt das Hygienekonzept für kulturelle Veranstaltungen.

Nein, Redner auf der Bühne dürfen für die Dauer ihres Redebeitrags die Maske abnehmen, soweit anderweitige Schutzmaßnahmen (Abstand, Schutzwand) ergriffen werden.

Seit dem 23. August 2021 brauchen die Tagungsteilnehmer ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen einen negativen Testnachweis. Ausgenommen vom Testnachweis sind vollständig geimpfte und genesene Personen (3G-Regel).

Ja, sofern die 3G-Regelung greift, müssen auch bei Tagungen die entsprechenden Nachweise kontrolliert werden.

Eine entsprechende Teilnehmerliste ist ausreichend, solange alle notwenidgen Kontaktinformationen der einzelnen Personen mit angegeben werden (Vorname, Nachname, Anschrift und Kontakt (Telefonnummer, E-Mail-Adresse)).

Greift die 3G-Regel (Innenbereich, Inzidenzwert ab 35), müssen die entsprechenden Nachweise vom Hotelier / Wirt jedoch bei Eintreffen der Tagungsgäste überprüft werden. Eine Liste des Veranstalters mit der Information über die jeweiligen 3G-Nachweise der Teilnehmer ist nicht ausreichend.

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

    1. Es dürfen gleichzeitig höchstens 25 000 Personen zugelassen werden.
    2. In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten darf unbeschadet von Nr. 1 die Besucherkapazität bis einschließlich 5 000 Personen zu 100 % der Kapazität sowie für den 5 000 Personen überschreitenden Teil zu höchstens 50 % der weiteren Kapazität genutzt werden.
    3. Sollen mehr als 1.000 Personen zugelassen werden, hat der Veranstalter das nach § 6 Abs. 1 der 14. BayIfSMV nötige Infektionsschutzkonzept der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen.

      Der Veranstalter ist verpflichtet, die Einhaltung der Bestimmungen zur Maskenpflicht nach § 2 der 14. BayIfSMV sicherzustellen.

        Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem:

          1. Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden.
          2. Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
          3. Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden

          Der Zugang zu Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen darf ohne Rücksicht auf die Inzidenz nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet werden.