3.1. Allgemeine Regelungen

Bei der Übernachtung in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen usw. gilt ebenfalls die 2G-Regelung. Für zwingend erforderliche, unaufschiebbare und nicht touristische Aufenthalte gilt 3G Plus d.h. auch bei nicht aufsschiebbaren Geschäftsreisen. Hier finden Sie eine entsprechende Vorlage für den Zusatz zum Meldeschein.

Gäste, die nicht touristisch übernachten und nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen bei der Ankunft einen aktuellen negativen PCR-Test vorlegen (nicht älter als 48 Stunden).

Ein weiterer Nachweis alle 72 Stunden ist mit Inkrafttreten der 15. BayIfSMV nicht mehr notwendig.

Nach der 2G-Regel dürfen nur Geimpfte oder Genesene übernachten.

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass der Gast zur Zahlung der Übernachtungskosten auch verpflichtet bleibt, wenn er die Zimmer aus in seiner Person und seiner Risikosphäre liegenden Gründen nicht nutzen kann, obwohl der Vermieter ihm die Gebrauchsmöglichkeit einräumt (vgl. § 537 Abs. 1 BGB). Da in Bayern kein Übernachtungsverbot besteht, muss der Gast für sich die Voraussetzung schaffen, dass er geimpft ist. Diese Voraussetzung liegt in seiner Risikosphäre. Da der Gast das Bestellrisiko trägt, hat dieser auch die Übernachtungskosten zu tragen.

Auch eine Erkrankung des Gastes und der damit einhergehenden Stornierung seiner Buchung entbindet ihn nicht von seiner Zahlungsverpflichtung.

Der Beherbergungsbetrieb muss sich jedoch ersparte Aufwendungen, diese betragen in der Regel bei Übernachtung/Frühstück 20 %, und Vorteile aus anderweitiger Verwendung, insbesondere die Weitervermietung an einen anderen Gast anrechnen lassen.

Ob auf die vereinbarte Zahlung bestanden werden soll, ist am Ende eine unternehmerische Entscheidung und sollte mit Bedacht getroffen werden. Soweit möglich, könnten Buchungen verschoben ggf. geringere Stornogebühren auferlegt werden, um Kunden für die Zukunft nicht zu verlieren.

Für Gäste gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Mitarbeiter müssen eine medizinische Maske tragen - außer sie befinden sich hinter einer geeigneten Abtrennung (z.B. Plexiglasscheibe)

Im Außenbereich gibt es keine Maskenpflicht.

Mit Inkrafttreten der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahme gibt es keine Regelungen mehr zur Einhaltung des Mindestabstands.

Die Einhaltung eines Mindestabstands bleibt aber als allgemeine Verhaltensempfehlung nach § 1 der 15. BayIfSMV aufrecht erhalten.

Da mit Inkrafttreten der 15. BayIfSMV die Kontaktbeschränkungen weiterhin entfallen, dürfen beliebig viele Haushalte in einer Wohneinheit untergebracht werden. In Gemeinschaftsunterkünften müssen die Kontaktdaten der Gäste erfasst werden. Informationen zur Gästeregistrierung finden Sie hier.

Informationen zum Testkonzept und zu den Auflagen für Beschäftigte finden Sie unter 3.3 Testkonzept und Auflagen für Beschäftigte.

Bedienbuffets und offene Buffets sind wieder möglich, ohne dass z. B. Einmalhandschuhe getragen werden müssen oder das Besteck einzeln verpackt werden muss.

Zum Infektionsschutz werden diese Maßnahmen jedoch weiterhin empfohlen.

Es gelten die Regeln analog zur Gastronomie. FAQs zur Gastronomie finden Sie hier.

Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält,  dürfen den Beherbergungsbetrieb bei Vorlage eines Testnachweises nach Abs. 6 Nr. 1 (PCR-Testnachweis) + Identitätsnachweis betreten.

Nein, die Sperrzeit von 22.00-5.00 Uhr gilt für alle gastronomischen Einrichtungen, darunter fällt auch der Restaurantbereich eines Hotels.

Der Verkauf von mitnahmefähigen Speisen und Getränken ist nach wie vor erlaubt.

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