Pro 7% - Mehrwertsteuerkampagne
Für die rasche Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe auf sieben Prozent setzen sich der DEHOGA und seine Landesverbände mit der Kampagne "Pro 7%" ein.
Nach dem einstimmigen Beschluss der EU-Finanzminister (ECOFIN-Rat) steht einer Senkung der Mehrwertsteuer nichts mehr im Wege.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.prosiebenprozent.de.
Einen Rückblick auf die Aktionen in 2009 finden Sie
hier.
BHG fordert Steuergerechtigkeit auch für Gastronomie
Durch die Entscheidung des Bundesrates am 18.12.2009 wurde das sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz und damit die Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsleistungen zum 010.01.2010 endgültig verabschiedet. Die Mehrwertsteuerreduzierung gibt den Unternehmern wertvolle Handlungsspielräume für Investitionen, Erhalt und Ausbau von Arbeits- sowie Ausbildungsplätzen, Mitarbeiterqualifizierung und -entlohnung sowie Preissenkungen. In der Hotellerie zählt nicht nur der Preis, sondern vor allem ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Große Hoffnungen setzt die Branche auf die von der schwarz-gelben Koalition zugesicherte Expertenkommission zur Beseitigung bestehender Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten im geltenden Mehrwertsteuersystem. Auch für die Gastronomie müssen die massiven Wettbewerbsnachteile schnellstens beseitigt werden. Es geht um Gleichbehandlung der gastronomischen Betriebe mit den Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel, die seit Jahren im Genuss von sieben Prozent sind.
Download der BHG-Pressemitteilung vom 18 Dezember 2009
Aktuelle Umfragen zum Thema Mehrwertsteuersenkung
Ergebnisse der BHG-Expressumfrage zum Thema Mehrwertsteuer
Ergebnisse der DEHOGA-Befragung zur Verwendung des mögl. Mehrwertsteuervorteils
Gründe für 7%
Nachdem in der Gastronomie die Hälfte, in der Hotellerie sogar 22 von 27 aller EU-Mitgliedsstaaten von der Möglichkeit reduzierter Mehrwertsteuersätze Gebrauch machen, ist die Ermäßigung des Steuersatzes für das deutsche Gastgewerbe das zentrale Anliegen der Branche. Bayern ist mit starken touristischen Nachbarländern besonders betroffen: während Hoteliers in Österreich nur 10 Prozent, in Tschechien gerade einmal 5 Prozent und in der Schweiz sogar nur 3,6 Prozent Mehrwertsteuer an das Finanzamt abführen müssen, sind es bei uns satte 19 Prozent. Das sind entlang unserer Grenzen zu Österreich, Tschechien und der Schweiz sage und schreibe 1.192 Kilometer verschobene Chancengleichheit. Der BHG fordert deshalb die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Hotellerie und Gastronomie. Das, was für die Bergbahnen gilt, sollte erst recht für das beschäftigungsintensive Gastgewerbe gelten. Mit 7 Prozent wäre definitiv mehr drin: mehr Wachstum, mehr Investitionen, mehr Beschäftigung.
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